Es geht mir um Schönheit

Nicht um oberflächliche Schönheit, sondern um Schönheit, die entsteht, wenn etwas in
der Tiefe stimmig ist. Eine solche Schönheit kann durchaus auch hässlich wirken.
Und ich liebe fantastische Geschichten. Jeder Betrachter ist eingeladen, die Geschichten,
die in meinen Bildern angelegt sind, selbst zu entdecken.

Ich lebe...

zusammen mit meinem Sohn zwischen Streuobstwiesen und Wäldern in Birkmannsweiler, einem Dorf östlich von Stuttgart. Als Grafik-Designer gestalte ich Dinge wie Bücher, Flyer und Visitenkarten. Seit 2020 habe ich die Liedermacherei entdeckt, die neben den Collagen zu einer zweiten großen Leidenschaft geworden ist. Ich mag: Wandern, Wackelpudding, Philosophieren, Inseln, Aufrichtigkeit und Lagerfeuer. Das Leben ist mir nie selbstverständlich geworden.

Wenn ich an einer Collage arbeite...

und Elemente hin- und herschiebe dann spüre ich, wenn etwas stimmig ist. Die Zusammenstellung der einzelnen Motive entspricht einer Logik, die typisch für Träume ist. Auch Träume sind ja im Grunde Collagen. Meine Bilder dürfen verspielt, ernsthaft, humorvoll, detailverliebt, schön und auch hässlich sein. Sie sind ein Lobgesang auf die Fantasie und auch für mich geheimnisvoll.

Fast alle Einzelbilder...

habe ich selbst aufgenommen. Dazu unternehme ich immer wieder Fotoreisen. Ich muss ab und zu andere Orte besuchen, um meiner Kunst neue Impulse zu geben. Die ersten Collagen habe ich im Alter von 16 Jahren gestaltet. Dazu habe ich die Negative meiner Fotos im Schwarz-weiß-Labor meines Vaters entwickelt und dann mit Schere und Klebstoff zu Collagen verarbeitet. Heute erstelle ich meine Bilder am Computer mit Photoshop. Das hört sich vielleicht unromantisch und technisch an. Aber die Software ist für mich nur ein Werkzeug, das mehr Gestaltungsmöglichkeiten bietet als Schere und Klebstoff. Das Entscheidende geschieht im Kopf. Künstliche Intelligenz benutze ich nicht.