Dieses Bild ist eine Art Portrait. Ein bewohnter, beseelter Mensch. Ein Zustand der Bewusstheit und Leichtigkeit. Die Häuser für die Collage habe ich in Nizza fotografiert.
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Ein Gespräch in einer imaginären Landschaft. Für mich ist das Innenleben der Menschen gut durch Architektur sichtbar zu machen. Hier wird das Innere zum Äußeren. Ein Mensch kann als Blaukehlchen dargestellt werden. Warum nicht, wenn das die Magie des Augenblicks am besten beschreibt? Die Architektur stammt aus Florenz.
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Das Gesicht im Profil bin ich im Alter von etwa 6 Jahren. Die Gebäude stammen aus den Dörfern in meiner Nähe. „Dorf 13“ ist die Heimat, die Geborgenheit, die man sich nicht ausgesucht hat. Menschen sind Poesie-Apparate. Sie verwandeln schäbige Realität in eine Welt voller Gefühle und Geschichten.
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Es öffnet sich ein Tor in ein anderes Leben. Ein großer Schritt voller Hoffnung und Vertrauen. Die Katze als freundliche Seelenwächterin ist schon da. Der "Innere Garten" ist angebunden. Ich habe dieses Bild erst als schwarz-weiß-Collage gestaltet und dann die Farben eingefügt. Dadurch entsteht der Charakter eines gemalten Bildes. Die Häuser oben stammen aus den Städten Lübeck, Stralsund und Wismar.
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Wir Menschen scheinen heute sehr stark domestiziert zu sein. Doch das ist nur oberflächlich. Ich denke, dass wir unseren Wald immer mit dabei haben. Die Wildnis ist in uns. Und das, was wir als festes Gehäuse unseres Lebens betrachten, ist in Wirklichkeit unterwegs und im Wandel begriffen. Unsere Kultur kann uns nicht definieren. Und es ist möglich, sich jenseits von ihr zu suchen.
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Die Stadt ist ein wilder, verwirrender Ort, ähnlich einem Wald. Für die Fachwerkhäuser bin ich in das Dorf Strümpfelbach (Weinstadt) gefahren. Da gibt es jede Menge davon. Die drei Männer links stammen aus der Datenbank „Anthropometric File of Anarchists“, eine Zusammenstellung von Hunderten polizeilichen Aufnahmen von „Anarchisten“ in Frankreich Ende des 19. Jahrhunderts. Ein Bild vom Zauber und Schrecken der Zivilisation.
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Unsere Erfahrung der Welt ist eine Matrix aus Assoziationen. Ich versuche, dies mit meinen Bildern nachzubilden. Während des kreativen Prozesses verändert sich das Bild und entwickelt sich in Richtungen, die ich nicht vorhergesehen habe. Am Ende denke ich darüber nach, welche Geschichte das Bild erzählen könnte.
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Ich fand das Bild des Mädchens als Teil eines historischen Familienfotos im Sperrmüll. Es hat mich gleich berührt. Was geschieht mit der existentiellen Weite eines Kindes? Die Landschaft habe ich auf einer Fotoreise im Norden Jütlands in Dänemark aufgenommen. Ein Bild über das Zuhausesein. Über Geborgenheit und Ängste.
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Inspiriert ist dieses Bild durch eine Reise in den Norden von Dänemark. Vielleicht erzählt es eine Vater-Sohn-Geschichte, vielleicht blickt ein Erwachsener auf sich als Kind zurück. Der Junge im Faschingskostüm berührt mich in seiner Ambivalenz und Ernsthaftigkeit. Es ist kein niedliches Kind und es will gerade keinen Spaß haben. Wer hat ihn in dieses Kostüm gesteckt?
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