Es ist faszinierend, wie sich durch die Anordnung von einfachen Formen plötzlich ein neues, kraftvolles Ganzes entwickelt. Bei mir werden diese Formen bewohnt. Ein solches Gebäude ist wie ein Leben, das sich klar und kraftvoll an einer einfachen Idee ausrichtet. Viele meiner fliegenden Objekte sind ausgestattet mit Segeln, Motoren oder Schiffschrauben. Hier braucht es das nicht. Es handelt sich um bewohnte Ideen. Mit der physischen Welt sind sie eher metaphorisch verbunden.
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Hinterhöfe aus Stuttgart-West und eine Dünenlandschaft im Norden von Jütland begegnen sich hier. Eine Wolke begleitet die fliegende Stadt. Ist sie eine Art Segel oder gewinnt die Stadt vielleicht die nötige Energie aus ihr? Ich hatte das fliegende Gebilde bereits 2015 gestaltet. 9 Jahre später ist ein neues Bild daraus entstanden und die Stadt ist endlich am Ort ihrer Bestimmung angekommen.
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Hier geht es um eine wirklich lange Reise. Ich stelle mir vor, dass sich nach einem Bruch im Leben, nach viel Leid und Verwirrung etwas gelöst hat. Jemand macht sich auf den Weg. Das Gebäude ist nicht neu, es ist nicht wirklich schön. Aber es bietet gegenüber der „wilden Welt“ Schutz. Dadurch ist es kostbar. Ein Bild von einer späten Entwicklung. Das Hintergrundbild stammt vom Fotografen Ulrich Schmidt.
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Es ist faszinierend, wie sich durch die Anordnung von einfachen Formen plötzlich ein neues, kraftvolles Ganzes entwickelt. Bei mir werden diese Formen bewohnt. Ein solches Gebäude ist wie ein Leben, das sich klar und kraftvoll an einer einfachen Idee ausrichtet. Viele früheren fliegenden Objekte waren ausgestattet mit Segeln, Motoren oder Schiffschrauben. Hier braucht es das nicht mehr. Es handelt sich um bewohnte Ideen. Mit der physischen Welt sind sie eher metaphorisch verbunden.
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Dieses Flugobjekt hat eine seltsame Eigendynamik. Eigentlich besteht es aus verlassenen Industriegebäuden, nicht sehr einladend. Und trotzdem schwebt es über dem Meer. Kunst und Leben ist manchmal wie Alchemie. Etwas Altes, Verbrauchtes entwickelt seine eigene Würde und beginnt zu fliegen.
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Diese Collage entstand ursprünglich als Cover einer Vinyl-Schallplatte. Das Bild zeigt einen Moment träumerischer Übereinkunft mit der Welt. Eine Art umfassende Verliebtheit. Und auch eine Art Selbstgenügsamkeit in innerer Freiheit. Oder eben die Dienstwohnung eines Wolkengärtners.
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Hier experimentierte ich mit den Häusern der berühmten Stadt Grasse in der französischen Provence. Es reizte mich, das fröhliche Häuserensemble mit etwas Technischem zu verbinden. Die hier eingesetzte Turbine stammt aus einem Luftfahrtmuseum in München. Sie steht für Energie, ist aber auch so etwas wie ein Ganzheitssymbol. Zusammen mit dem Mond und den Sternen steht sie vielleicht für die Kraft des Imaginativen und der Träume. Das Gebäude im Meer ist der Kirche Sankt Marien in Wismar entnommen.
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Zu diesem Bild wurde ich während einer Reise an die Cote d‘Azur inspiriert. Die Häuser stammen aus der Stadt Menton an der italienischen Grenze. Dort wartete ich einen halben Tag bis die Sonne endlich so stand, dass ich die Häuser ohne störende Schatten fotografieren konnte. Ein Bild, das zwei Grundbedürfnisse versöhnt: zu Hause sein und unterwegs sein. Heimweh und Fernweh.
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Inspiriert zu diesem Bild wurde ich durch einen Besuch in der mittelalterlichen Stadt Hameln. Die Fachwerkhäuser dort sind verspielt und mit zahlreichen Fabelwesen ausgestattet. Ich wollte diese Architektur auf Reisen schicken. Als Kontrast zu der opulenten Architektur wählte ich die karge Küstenlandschaft der Halbinsel Zingst an der deutschen Ostseeküste.
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Entstanden ist dieses Bild aus einer früheren Collage, die eher eine Spielerei mit Buchstaben war. Doch da war mehr in diesem Bild. Entstanden ist (wie so oft) eine Darstellung einer Weltauffassung oder eines Blicks auf uns selbst. Eben die Messung der Lebensleistung. Ein unerbittlicher Blick, der alles dem Nutzen unterordnet. Sehr alt ist diese Sichtweise und gerade scheinen sie viele für die Zukunft zu halten.
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